ERINNERUNG

Vor 200 Jahren starb Carl Maria von Weber in London – wenige Wochen nach der Uraufführung von „Oberon“.

Heute holt die virtuelle Ausstellung auf carlmariavonweber.de Webers Spuren aus der Vergangenheit in Eutin in die Gegenwart und zeigt, wie sein Wirken bis heute in der Region nachklingt.

Webers Abreise sollte am 6. Juni morgens vor sich gehen. Am 4. Juni abends waren zum letzten Mal engste Freunde bei ihm. … Weber zog seine Uhr auf: „Nun lasst mich schlafen“, waren seine letzten Worte. Vielleicht ist er in der Nacht noch einmal aufgewacht. Vielleicht war ihm, als hätte ihn jemand gerufen. Eine Stimme, die er gut kannte, ein Ton, den er liebte: Oberons Horn. … Vielleicht ist es so gewesen. Vielleicht. Am Morgen des 5. Juni antwortete Weber auf kein Klopfen, keinen Ruf.

Quelle: Carl Maria von Weber, Titel der Originalausgabe: „Oberons Horn. Das Leben von Carl Maria von Weber“, Karla Höcker, dtv, 1988

 

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